3.11 Reduzierungsvorschau für Transparenzen

Transparenzen sorgen gelegentlich für Darstellungsfehler im Druck. Mit der Reduzierungsvorschau können Sie potentielle Fehlerquellen rechtzeitig erkennen.

Reduzierungsvorschau anwenden

Bei den PDF-Standards PDF/X-3 und PDF/X-1a müssen Transparenzen während dem PDF-Export reduziert werden. Liegt ein transparentes Objekt vor einem Text, kann es passieren, dass Teile des Textes beim PDF-Export in Pfade umgewandelt werden. Diese können sich im gedruckten Zustand vom normalen Text unterscheiden.


Ein Pfeil mit Schlagschatten (Transparenzen) liegt vor einem Text. Deshalb wird der rot markierte Text in Pfade umgewandelt.

Das Problem lässt sich lösen, indem Sie das transparente Objekt hinter den Text legen.

Ob auf einer Layoutseite Texte in Pfade umgewandelt werden, können Sie folgendermaßen überprüfen:

  1. Öffnen Sie die Reduzierungsvorschau (Menü > Fenster > Ausgabe > Reduzierungsvorschau).
  2. Unter »Markieren« wählen Sie »In Pfade umgewandelter Text«.
  3. Setzen Sie jeweils einen Haken bei »Autom. aktualisieren« und »Abweichungen für Druckbögen ignorieren«.
  4. Texte, die InDesign beim PDF-Export mit Transparenzreduzierung in Pfade umwandelt, werden jetzt rot markiert.
  5. Falls Sie rot markierte Stellen entdecken, legen Sie das transparente Objekt hinter den Text.

Transparenzfüllfarbraum einstellen

Je nach gewählter PDF-Version werden Transparenzen beim PDF-Export reduziert. Ist dies der Fall und wurde Ihr InDesign-Dokument versehentlich im Transparenzfüllraum RGB angelegt, werden alle Seiten mit Transparenzen bei der PDF-Ausgabe in RGB umgewandelt. Deshalb muss der Transparenzfüllraum CMYK sein. Wählen Sie »Menü > Bearbeiten > Transparenzfüllraum > Dokument-CMYK«.