1.1 InDesign

Nehmen Sie sich die Zeit und konfigurieren Sie in InDesign die Farbeinstellungen, den Arbeitsbereich, das Verknüpfungsfenster sowie die Preflight- und GREP-Funktionen.

Farbprofile downloaden und ablegen

Was sind Farbprofile?

Ziel des Farbmanagements ist es, Eingabegeräte wie Scanner und Digitalkameras sowie Ausgabegeräte wie Monitore und Drucker so aufeinander abzustimmen, dass eine konsistente Farbdarstellung der Bilder gewährleistet ist. Im Optimalfall sieht ein Bild im Druck genauso aus, wie Sie es am Monitor gesehen haben.

Ein Farbprofil beschreibt dabei das individuelle Farbverhalten eines Gerätes. So ist bei einem Druckerprofil unter anderem der druckbare Farbraum, die Tonwertzunahme, der Weißpunkt und der maximale Farbauftrag hinterlegt.

Wenn Sie in Photoshop ein Bild von einem RGB-Farbraum in einen CMYK-Farbraum umwandeln, bestimmt das hinterlegte Farbprofil, wie die Farben umgerechnet werden. Auch bei der Umwandlung über »Bild > Modus > CMYK« kommt ein Farbprofil zum Einsatz, nämlich jenes, welches in den Farbeinstellungen (Menü > Bearbeiten > Farbeinstellungen) hinterlegt wurde. In den meisten Fällen ist dieses hinterlegte Farbprofil jedoch unpassend.

Farbprofile downloaden

Die Original-Farbeinstellungen von InDesign und Photoshop entsprechen häufig nicht dem deutschen Druckstandard. Downloaden Sie deshalb zunächst die Standard-Farbprofile für den Offsetdruck und den Zeitungsdruck sowie das RGB-Profil »eciRGB v2«, welches von einigen Fotografen verwendet wird.

Offsetdruck-Farbprofile

Standard-Farbprofile für den Offsetdruck von der Expertengruppe ECI (www.eci.org)

eci _offset _ 2009.zip

Offsetdruck-Farbprofile > Update

Seit Ende 2015 gibt es im Zuge eines neuen Druckstandards neue Farbprofile für den Offsetdruck. Da nach wie vor viele Druckereien noch nicht auf den neuen Standard umgestellt haben, können (sollten) Sie häufig noch mit den »alten« Profilen arbeiten. Sie können die neuen Profile hier herunterladen:

Farbprofil für gestrichenes Papier

pso-coated_v3.zip (1,8 MB)

Farbprofil für ungestrichenes Papier

pso-uncoated_v3_fogra52.zip (1,7 MB)

Zeitungsdruck-Farbprofile

Standard-Farbprofile für den Zeitungsdruck vom Verband WAN-IFRA (www.wan-ifra.org)

Farbprofil

ISOnewspaper26v4_icc.zip (594 KB)

Graustufenprofil

ISOnewspaper26v4_gr_ icc.zip (4 KB)

Dokumentation

Readme26.pdf (94 KB)

Zeitungsdruck-Farbprofile > Update

Seit Ende 2015 gibt es vom Verband WAN-IFRA (www.wan-ifra.org) die neuen Farbprofile »WAN-IFRAnewspaper26v5« und »WAN-IFRAnewspaper26v5_gr«. Da diese noch nicht flächendeckend im Einsatz sind, verwenden Sie bei fehlenden Vorgaben aktuell das Farbprofil »ISO Newspaper26v4«.

Farbprofil

WAN-IFRAnewspaper26v5.zip (1 MB)

Graustufenprofil

WAN-IFRAnewspaper26v5_gr.zip (4 KB)

RGB-Farbrofil eciRGB_v2

Empfohlenes RGB-Profil der ECI. Sie benötigen es im Abschnitt »3.5 Farbprofile bei CMYK-Bilder«.
ecirgbv20.zip (8KB)

Farbprofile entpacken und ablegen

Anschließend entpacken Sie die Zip-Archive und kopieren Sie die enthaltenen Farbprofile in die vorgesehenen Ordner Ihres Betriebssystems:

Mac OS X

Library \ Application Support \ Adobe \ Color \ Profiles \ Recommended

Windows

Windows \ system32 \ spool \ drivers \ color oder
Programme \ Gemeinsame Dateien \ Adobe \ Color \ Profiles

Von den entpackten Profilen werden Sie die folgenden am häufigsten benötigen:

ISOcoated _v2 _ eci.icc
ISOcoated _v2 _ 300_ eci.icc
PSO_Uncoated _ ISO12647_ eci.icc
PSO_ LWC _ Improved _ eci.icc
ISONewspaper26v4.icc
ISOnewspaper26v4 _ gr.icc
WAN-IFRAnewspaper26v5.icc
WAN-IFRAnewspaper26v5_gr.icc

Farbeinstellungen konfigurieren

Haben Sie die Farbprofile ordnungsgemäß abgelegt, geht es an die Farbeinstellungen von InDesign. Öffnen Sie die Farbeinstellungen (Menü > Bearbeiten > Farbeinstellungen) und konfigurieren Sie diese wie folgt:

Farbeinstellungen in InDesign

Achten Sie darauf, dass die Farbmanagement-Richtlinie von CMYK auf »Werte beibehalten (Profile in Verknüpfungen ignorieren)« steht. Konvertieren Sie RGB-Bilder erst beim PDF-Export nach CMYK, werden andernfalls CMYK-Bilder ebenfalls erneut nach CMYK gewandelt.

Arbeitsbereich einrichten

Zusätzlich zum Steuerungsfenster (Menü > Fenster > Steuerung) sind die folgenden Fenster für die Reinzeichnung von Bedeutung:

Nachdem Sie alle Fenster positioniert haben, speichern Sie die Anordnung unter »Fenster > Arbeitsbereich > Neuer Arbeitsbereich« ab.

Verknüpfungsfenster einrichten

In der Standardeinstellung werden im Verknüpfungsfenster zu wenig Informationen eingeblendet. Richten Sie das Verknüpfungsfenster bitte folgendermaßen ein:

  1. Öffnen Sie die Bedienfeldoptionen im Verknüpfungsfenster.
  2. Aktivieren Sie unter »Spalte anzeigen« die Punkte »Status, Seite, Farbraum, ppi effektiv und Format«.

Schwarzdarstellung einrichten

Prüfen Sie bitte die Schwarzdarstellung in InDesign. Bei falscher Einstellung werden zum Beispiel die folgenden Farbwerte im gleichen Schwarzton dargestellt:

C 0 | M 0 | Y 0 | K 100
C 60 | M 0 | Y 0 | K 100

Beim zweiten Farbwert handelt es sich jedoch um ein Tiefschschwarz, welches im Druck satter und dunkler erscheint als der erste Farbwert. Ändern Sie unter »Menü > InDesign > Voreinstellungen > Schwarzdarstellung« die Einstellungen auf:

Am Bildschirm: Alle Schwarztöne korrekt anzeigen
Beim Druck/ Export: Alle Schwarztöne korrekt ausgeben

Preflight einrichten

Ab der InDesign-Version CS4 können Sie einige Bereiche aus diesem Leitfaden mit der Funktion »Preflight« prüfen lassen. Dabei bestimmt ein hinterlegtes Profil, welche Inhalte und Eigenschaften Ihres Dokuments überprüft werden sollen. Da im Grundprofil nicht alle relevanten Punkte aktiviert sind, müssen Sie zunächst ein eigenes Profil erstellen. Wichtig: Als alleiniges Prüftool ist der InDesign-Preflight NICHT ausreichend. Halten Sie sich zusätzlich an die Checklisten von Reinzeichnung.online.

  1. Downloaden Sie das vordefinierte Preflight-Profil von Reinzeichnung.online für den Bogenoffsetdruck Bogenoffsetdruck-Reinzeichnung-online-V1-0.idpp.zip
  2. Wählen Sie im Preflight-Fenster (Menü > Fenster > Ausgabe > Preflight) den Menüpunkt »Profile definieren«.
  3. Im sich öffnenden Fenster fügen Sie unter »Profil laden« das heruntergeladene Preflight-Profil ein.
  4. Welche Einstellungen beim Preflight-Profil hinterlegt sind und wie Sie bei einer Fehlermeldung vorgehen müssen, sehen Sie im Folgenden:

Verknüpfungen

Links fehlen oder wurden geändert

Verknüpfte Bilder oder auch verknüpfte Texte müssen intakt sein.

Problemlösung
Aktualisieren Sie die Verknüpfungen.

OPI-Verknüpfungen

Beinhaltet Ihr Dokument platzierte PDFs aus fremder Quelle, kann es passieren, dass die PDFs OPI-Kommentare enthalten. Diese landen meist versehentlich im PDF und können zu einer fehlerhaften Ausgabe führen.

Problemlösung
Prüfen Sie das platzierte PDF zunächst wie im Kapitel »Druck-PDF« beschrieben. Ist es abgesehen von den OPI-Kommentaren in Ordnung, können Sie die OPI-Kommentare mit dem Acrobat-Preflight entfernen:

  1. Öffnen Sie die Preflight-Funktion in Adobe Acrobat.
  2. Klicken Sie auf das Schraubenschlüssel-Symbol »Einzelne Korrekturen auswählen«.
  3. Geben Sie im Suchfeld OPI ein.
  4. Doppelklicken Sie auf die Korrektur »OPI-Informationen entfernen« und speichern Sie das PDF unter neuem Namen ab.

Farbe

Transparenzfüllfarbraum erforderlich > CMYK

Ihr Dokument darf nicht im Transparenzfüllfarbraum RGB angelegt sein. Werden Transparenzen bei der PDF-Ausgabe reduziert, wandelt InDesign sonst alle Seiten mit Transparenzen in den Farbraum RGB um.

Problemlösung
Wählen Sie »Menü > Bearbeiten > Transparenzfüllraum > Dokument-CMYK«.

Unzulässige Farbräume und -modi

RGB
LAB

Die meisten Druckereien erlauben keine RGB- und LAB-Farben im Druck-PDF. Ob jedoch RGB-Bilder in Ihrem Dokument als Fehler einzustufen sind, hängt von Ihrem Workflow ab. Wenn Sie RGB-Bilder erst beim PDF-Export nach CMYK umwandeln, können Sie die Fehlermeldung bei RGB-Bildern ignorieren.

Problemlösung
Werden Sie vor Bildern in einem RGB-Farbraum oder im  LAB-Farbraum gewarnt, müssen Sie diese in Photoshop in den korrekten CMYK-Farbraum konvertieren (Einschränkung siehe oben). Bei Texten, Linien und Flächen im RGB/ LAB-Farbmodus stellen Sie die entsprechenden Farbfelder auf CMYK um.

Volltonfarbeinrichtung

Maximal zulässige Anzahl Volltonfarben: 3
Mehr als 3 Volltonfarben in einem Dokument kommen sehr selten vor. Deshalb handelt es sich dabei meistens um falsche Farbdefinitionen. So kann es passieren, dass dieselbe Sonderfarbe mit abweichender Schreibweise mehrfach im Dokument angewandt wurde.

Problemlösung
Überprüfen Sie im Farbfelder-Fenster, ob die Anzahl der Sonderfarben gewünscht ist und korrigieren Sie diese gegebenenfalls.

Überdrucken in InDesign angewendet

Da überdruckende Objekte durchaus erwünscht sein können (schwarze Objekte, Veredelungen und Stanzformen), ist diese Meldung mehr als Hinweis zu verstehen. Sie bekommen eine schnelle Übersicht der überdruckenden Objekte in Ihrem Dokument und können diese überprüfen.

Mehr Informationen zum Überdrucken finden Sie im Kapitel »Hintergrundwissen«.

Problemlösung
Markieren Sie das entsprechende Element und aktivieren/deaktivieren Sie unter
»Menü > Fenster > Attribute« den Punkt »Fläche überdrucken« bzw. »Kontur überdrucken«.

Überdrucken auf Weiß oder [Papier]-Farbe angewendet

Weiße Elemente dürfen nie auf Überdrucken stehen. Andernfalls werden Sie mit der darunterliegenden Farbe verrechnet und verschwinden.

Problemlösung
In InDesign ist es nicht möglich weiße Elemente auf Überdrucken zu stellen. Dieses Problem tritt daher meistens in platzierten EPS-Dokumenten auf. Öffnen Sie das entsprechende EPS-Dokument in Illustrator, markieren Sie das weiße Objekt und entfernen Sie anschließend unter »Menü > Fenster > Attribute« den Haken bei »Fläche überdrucken« bzw. »Kontur überdrucken«.

[Passermarken]-Farbe angewendet

Es handelt sich um ein Standard-Farbfeld in Illustrator und InDesign. Optisch ist es nicht vom »normalen« Schwarz zu unterscheiden, besteht jedoch aus 100 % Cyan, 100 % Magenta, 100 % Gelb und 100 % Schwarz (Key). Es darf nur für Schneidemarken, Falzmarken und Passermarken verwendet werden.

Hinweis
Befinden sich in Ihrem Dokument PDF-Dateien, die im Original Schneidemarken, Falzmarken und Passermarken enthalten, werden Sie gewarnt, auch wenn das PDF ohne diese Marken eingefügt wurde (platziert als »Zuschnitt«). Sind die Marken in Ihrem Dokument nicht sichtbar, können Sie die Fehlermeldung ignorieren.

Problemlösung
Verwenden Sie für Texte und Linien das Farbfeld [Schwarz] . Dieses Farbfeld besteht nur aus dem Farbkanal Schwarz (Key) und enthält kein Cyan, Magenta und Gelb.

Bilder und Objekte

Bildauflösung

Maximalauflösung für Farbbild: 450
Minimalauflösung für Farbbild: 220
Maximalauflösung für Graustufenbild: 450
Minimalauflösung für Graustufenbild: 220
Maximalauflösung für 1-Bit-Bild: 3600
Minimalauflösung für 1-Bit-Bild: 1000

Die eingestellten Werte sind Richtwerte für Printprodukte im Offsetdruck mit 80er Raster und gelten für Dokumente, die im Maßstab 1:1 angelegt wurden.

Problemlösung
Ist die Bildauflösung zu gering, müssen Sie das Bild im Layout verkleinern oder mit einem anderen Bild ersetzen. Ist die Bildauflösung zu hoch, sollten Sie das Bild auf die gewünschte Auflösung reduzieren. Details zur notwendigen Bildauflösung finden Sie im Kapitel »Technische Grundlagen«.

Nicht proportionale Skalierung des platzierten Objekts

Wurde ein platziertes Objekt nicht proportional skaliert (z. B. Breite: 100 %, Höhe 120 %), wirkt es verzerrt.

Problemlösung
Markieren Sie das entsprechende Objekt mit dem weißen Pfeil und wählen Sie für Breite und Höhe denselben Prozentwert.

Abweichungen von Ebenensichtbarkeit

Wenn Sie eine PSD-Datei (Photoshop) mit Ebenen platzieren, können Sie bei den Importoptionen ausgewählte Ebenen ein- oder ausblenden. Folglich kann das platzierte Objekt in InDesign optisch von der Originaldatei abweichen. Ob dies tatsächlich beabsichtigt wurde, müssen Sie von Fall zu Fall entscheiden.

Problemlösung
Die Ebenen-Einstellungen eines Bildes kontrollieren Sie unter »Menü > Objekt > Objektebenenoptionen«. Um den Originalzustand wiederherzustellen, wählen Sie das entsprechende Bild aus und platzieren es unter »Menü > Datei > Platzieren« erneut.

Mindestkonturenstärke

Mindestkonturenstärke: 0,25 pt

Vermeiden Sie bei Linien eine Konturenstärke unter 0,25 pt.
Mehr Informationen zur Konturenstärke finden Sie im Abschnitt »3.9 Linien«.

Problemlösung
Markieren Sie die Linien und ändern Sie unter »Menü > Fenster > Kontur« die Strichstärke auf mindestens 0,25 pt.

Interaktive Elemente

Video
Animierte Objekte
Schaltflächen
Audio
Objekte mit mehreren Status

Interaktive Elemente haben in einem Dokument, das für den Druck vorgesehen ist, nichts verloren.

Problemlösung
Ersetzen Sie diese interaktiven Elemente durch statische Elemente.

Probleme beim Anschnitt / Zuschnitt

Satzspiegel (Versatz vom Zuschnitt)
Oben | Unten | Links / Innen | Rechts | Außen > 3,9 mm

Da es beim Endbeschnitt Ihres Printproduktes zu Ungenauigkeiten kommen kann, sollten wichtige Inhalte mindestens 4 mm vom Seitenrand entfernt sein.

Auf Objekte in der Nähe des Bundes prüfen

Text

Übersatztext

Bei Übersatztext handelt es sich um Text, der nicht mehr in den zugehörigen Rahmen passt und ausgeblendet wird.

Problemlösung
Vergrößern Sie den Textrahmen.

Schriftart fehlt

Enthält Ihr Dokument eine Schrift, die nicht auf Ihrem Rechner aktiviert wurde, verwendet InDesign eine Ersatzschrift.

Problemlösung
Aktivieren Sie die fehlende Schrift auf Ihrem Rechner.

Glyphe fehlt

Ein Zeichen (z. B. Eurozeichen) wurde eingefügt, das in der verwendeten Schrift nicht vorhanden ist.

Problemlösung
Wählen Sie eine Schrift, die das entsprechende Zeichen enthält.

Unzulässige Schrifttypen

Bitmap Type 1 Multiple Master ATC
Die oben genannten Schriften können zu Problemen beim Druckprozess führen und sollten nicht verwendet werden.

Geschützte Schriften
InDesign kann geschützte Schriften nicht in das PDF einbetten!

Problemlösung
Ersetzen Sie die oben genannten Schriften mit einer TrueType, OpenType oder Postscript-Schrift.

Dynamische Rechtschreibprüfung meldet Fehler

Auch wenn die Rechtschreibprüfung in InDesign zu wünschen übrig lässt, können Sie mit ihr zumindest grobe Fehler ausfindig machen. Verlassen sollten Sie sich auf die integrierte Rechtschreibprüfung allerdings nicht.

Nicht proportionale Schriftenskalierung

Wurde ein Text versehentlich in der Breite verzerrt, werden Sie darauf hingewiesen. Eine leichte Verzerrung kann jedoch auch beabsichtigt sein: Mit einer dezenten »horizontalen Skalierung« können Sie im Blocksatz ein schlechtes Satzbild häufig verbessern (mehr Informationen im Kapitel »6 Typografie«).

Problemlösung
War die Verzerrung unbeabsichtigt, markieren Sie den Text und setzen Sie die horizontale Skalierung auf 100 %.

Mindestschriftgröße

Mindestschriftgröße: 5 pt
In den meisten Fällen sollten Sie eine Schriftgröße von 5 pt nicht unterschreiten.

Problemlösung
Markieren Sie den Text und setzen Sie die Schriftgröße auf mindestens 5 pt.

Querverweise

Querverweise sind veraltet Querverweise sind ungelöst
Veralteten oder ungelösten Querverweisen sollten Sie unbedingt auf den Grund gehen.

Problemlösung
Aktualisieren Sie die Querverweise unter »Fenster > Schrift und Tabellen > Querverweise«.

Kennzeichen für bedingten Text werden gedruckt

Die Kennzeichnung von bedingtem Text kann auf »Einblenden«, »Einblenden und Drucken«, oder auf »Ausblenden« stehen. Überprüfen Sie deshalb, ob bedingter Text versehentlich auf »Einblenden und Drucken« steht.

Problemlösung
Stellen Sie unter »Fenster > Schriften und Tabellen > Bedingter Text« das Kennzeichen auf »Einblenden« oder »Ausblenden«.

Dokument

Leere Seiten

Prüfen Sie, ob leere Seiten in Ihrem Dokument beabsichtigt sind.

Anschnitt und Infobereich einrichten

Erforderliche Größe des Anschnitts: Minimal
Oben | Unten | Links | Rechts > 3 mm

Die meisten Druckereien verlangen einen Beschnitt von 3 mm. Bei einigen Online-Druckereien sind jedoch auch 2 mm üblich.

Anmerkung: Diese Angaben beziehen sich auf ein Dokument im Maßstab 1:1. Bei Großflächen ist es teilweise üblich, das Dokument im Maßstab 1:10 anzulegen. Hier definieren Sie entsprechend weniger Beschnitt.

Problemlösung
Stellen Sie den Beschnitt/Anschnitt unter »Datei > Dokument einrichten« auf den von der Druckerei angegebenen Wert. Erweitern Sie anschließend alle randabfallenden Objekte im Dokument bis zu den Beschnitt-Hilfslinien.

Alle Seiten müssen das gleiche Format und die gleiche Ausrichtung haben

Beinhaltet Ihr Dokument keine verkürzten Seiten (wie bei Wickelfalz-Flyern), müssen alle Seiten das gleiche Format und die gleiche Ausrichtung aufweisen.

Problemlösung
Benutzerdefinierte Seitenformate können Sie unter »Fenster > Seiten« ändern.

GREP-Suchfunktionen downloaden und ablegen (PRO)

Die Suchfunktion GREP ist ein hilfreiches Werkzeug, mit dem Sie fehlerhafte Inhalte aufspüren und mit korrekten Inhalten ersetzen können.

Suchfunktionen downloaden

Downloaden Sie die Datei in meinem Shop und entpacken Sie diese.

Suchfunktionen ablegen

Die enthaltenen XML-Dateien kopieren Sie in den GREP-Ordner von InDesign.

Mac OS X
Benutzer \ [Benutzername] \ Library \ Preferences \ Adobe InDesign \ [Version] \
[Sprache] \ Find-Change Queries \ GREP

Wenn Sie Mac OS X 10.7 oder höher verwenden, ist der Library-Ordner ausgeblendet. Wechseln Sie in den »Finder« und klicken Sie mit gedrückter alt-Taste auf den Menüpunkt »Gehe zu«. Dort erscheint nun der Library-Ordner.

Windows
Benutzer \ [Benutzername] \ AppData \ Roaming \ Adobe \ InDesign \ [Version] \ [Sprache] \
 Find-Change Queries \ GREP

Haben Sie die Suchfunktionen korrekt abgelegt, erscheinen diese im Suchen/ Ersetzen-Dialogfeld unter »Abfrage«.

Wie Sie die GREP-Suchfunktionen anwenden erfahren Sie später im Kapitel »Typografie«.